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3 Fragen an... Sebastian Wedemeyer, Geschäftsführer der Reifen Fricke GmbH

20.01.2020

3 Fragen an... Sebastian Wedemeyer, Geschäftsführer der Reifen Fricke GmbH

Welche sind im Allgemeinen die typischen Herausforderungen für mittelständische Unternehmen bei der digitalen Transformation?

Die digitale Transformation in Unternehmen betrifft sehr viele Bereiche. So können neue digitale Produkte entwickelt werden oder dem Kunden Dienstleistungstools vorgestellt werden, die es vorher nicht gab. Eine weitere Dimension sind Prozesse und interne Abläufe, die digitalisiert werden können. Im Allgemeinen gilt es aber, die Kunden von den neuen Produkten und Dienstleistungen zu überzeugen und die eigenen Mitarbeiter auf die digitale Reise mitzunehmen. Das werden beide Gruppen nur tun, wenn Sie den Vorteil der digitalen Transformation in diesem Unternehmen verstehen. Für mich gilt immer die Devise, dass die Digitalisierung bei uns im Unternehmen einen Mehrwert schaffen muss. Dies kann eine Prozessoptimierung sein, eine Professionalisierung gegenüber unseren Kunden oder aber auch eine Form von Mitarbeitermarketing.

Der Umgang mit Online-Reifenkäufern, was sind Ihrer Meinung nach gute Strategien und welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach die Kundenbindung tatsächlich?

Meines Erachtens haben wir einen ganz zentralen Vorteil in unserem Gewerk und das ist die Dienstleistung. Unsere Dienstleistung ist zum einen nicht von jedem selbst zu erledigen – ganz im Gegenteil – und zum anderen ist unsere Dienstleistung in den letzten Jahren auch deutlich komplexer geworden bspw. durch die Reifendruckkontrollsysteme. Von daher ist jeder Kundenkontakt eine neue Chance für uns; selbst wenn der Kunde seine Reifen online gekauft hat. Dann ist es unsere Aufgabe den Kunden von uns zu begeistern, so dass er im Idealfall beim nächsten Kauf direkt auf uns zu kommt.

Glauben Sie, dass es ganz andere Strategien gibt, die berücksichtigt werden sollten?

Unsere Strategie heißt hier eindeutig Service und Qualität. Der Kunde steht im Fokus und wir kümmern uns um seine Bedürfnisse. Die Branche wird jetzt sagen „Das wissen wir doch – alter Hut.“ – aber für mich ist das der Schlüssel in einer immer stärker digitalisierten Geschäftswelt. Unsere Kunden sind es nicht mehr gewohnt, dass Ihnen persönlich und individuell geholfen wird. Wenn wir es schaffen das Problem unseres Kunden zu lösen, beispielsweise, dass sie während einer Reparaturtätigkeit am eigenen Fahrzeug weiter mobil sind, leisten wir Service und bieten Wertschätzung.


Die Digitalisierung verändert das Kundenverhalten und damit die Erwartungen an Unternehmen aller Branchen. Wie gut ist der Reifenhandel darauf vorbereitet? Verfügt er bereits über die notwendigen digitalen Werkzeuge und qualifiziertes Personal? Sind Trends wie RFID und autonomes Fahren im Reifenhandel bereits angekommen?

Finden Sie es heraus in unserer internationalen Reifenstudie!

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