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3 Fragen an ... Yorick M. Lowin vom BRV

04.04.2017

Drei Fragen an ... Yorick M. Lowin vom BRV

Herr Lowin. Bitte stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Yorick M. Lowin, ich bin vierzig Jahre alt, verheiratet, wir haben zwei Kinder. Seit dem 1. Januar 2017 bin ich Geschäftsführer des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V. in der Geschäftsstelle Bonn.

Wenn sich unser geschäftsführender Vorsitzender Peter Hülzer im Sommer 2017 nach drei Jahrzehnten aus dem aktiven Berufsleben zurückzieht, werden Hans-Jürgen Drechsler und ich die Geschäftsführung unseres Verbands übernehmen. Ich bin von Hause aus Wirtschaftsjurist und habe vor dem Start beim BRV bereits in leitenden Positionen für Fachverbände anderer Branchen gearbeitet.

Welche Erwartungen haben Sie an die THE TIRE COLOGNE (TTC)?

Für mich wird die Premiere der TTC gleichzeitig auch eine Premiere einer Reifenbranchenmesse sein. Ich erwarte und bin fest davon überzeugt, dass die TTC die neue Leitmesse der Reifenbranche sein wird. Der bisherige Anmeldestand bestärkt diese Erwartung. Hierbei spielt die Koelnmesse eine tragende Rolle: Sie hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie mit ihrem internationalen und professionellen Auftritt auf einem der größten Messeareale der Welt Messen kontinuierlich weiterentwickeln kann und dabei sehr erfolgreich nicht nur neue Märkte, sondern auch neue Zielgruppen erschließt.

Vor welchen zukünftigen Herausforderungen steht der BRV aktuell?

Die zukünftigen Herausforderungen des BRV ergeben sich aus den Herausforderungen der Branche: Die durchschnittliche Fahrleistung der Deutschen sinkt infolge eines veränderten Mobilitätsgedankens, die Qualität des Produkts ‚Reifen‘ wird stetig besser, damit steigt die Nutzungsdauer. Der Markt ist gesättigt. Es herrscht ein starker Verdrängungswettbewerb. Getrieben von dieser Erkenntnis versuchen Betriebe, sich zu spezialisieren oder ihr klassisches Dienstleistungsportfolio auszuweiten.

Der Service-aus-einer-Hand-Gedanke wird heute gerne aufgegriffen: Neben dem Kerngeschäft 'Reifen' setzt man auch auf den 'Kfz-Service' als zweites Standbein. Umgekehrt setzen auch Kfz-Werkstätten ihrem Kerngeschäft zunehmend stärker auf das Geschäftsfeld 'Reifen'. Ich sehe es als eine ganz wichtige Aufgabe des BRV an, unsere aktuellen und zukünftigen Mitglieder bei diesem Wandel im Dienstleistungsangebot zu begleiten und zu unterstützen, aber dabei die Kernkompetenz 'Reifen' nicht aus den Augen zu verlieren.

Wo sehen Sie die Stärke einer Messe speziell für die Reifenbranche?

Der Reifen ist ein High-Tech-Produkt, das ständig weiterentwickelt und dessen Handling in Sachen Montage, Wartung und Pflege immer anspruchsvoller wird. Als sicherheitsrelevantes Bauteil muss er verlässlich alle noch so ausgeklügelten Sicherheitsfeatures der Fahrzeuge im wahrsten Sinne auf die Straße bringen. Daher ist für mich absolut klar, dass die Reifenbranche die THE TIRE COLOGNE als internationale Plattform braucht. So bekommen Aussteller und Besucher genau das, was sie brauchen: einen Treffpunkt, um gemeinsam Zukunftsthemen vorantreiben und über aktuelle Herausforderungen, Trends und Best Practices zu diskutieren.

Vielen Dank für das Interview.